Dienstag, 27. Dezember 2011

Gott grüß euch, Marterblümelein...

Aus dem "Sursum corda", dem einzig wahren Gesangbuch des Erzbistums Paderborn (klein, praktisch, gut, alles wichtige drin) wird uns zum morgigen Fest folgendes Lied geboten:

"Gott grüß euch Marterblümelein,
die in des Lebens Morgenschein
des Lichts Verfolger hat zerstört,
gleichwie der Wind durch Rosen fährt!

Ihr seid die Lämmlein weiß und klar,
des Heilands erste Opferschar,
steht am Altar und freuet euch
und spielt mit Kron und Palmenzweig.

Ihr Mütter, laßt das Weinen sein,
die Kinder sich im Himmel freun,
da folgen sie, mit Glanz geziert,
dem Lamm, das alle Welt regiert!

Gelobt sei die Dreifaltigkeit,
Kraft, Ehr und Sieg hält sie bereit;
gibt ihren Zeugen Palm und Kron
mit Freud und Wonn am höchsten Thron!"

Am besten gefallen mir rein dichterisch die Stellen "wie der Wind durch Rosen fährt" und "spielt mit Kron und Palmenzweig". Ach, das hat was...
Mein Großvater mütterlicherseits übrigens behauptete immer mit einem Augenzwinkern, er hätte am morgigen Tage Namenstag, ja, ja, "unschuldiges Kind"... Dabei war er jahrelang zur See gefahren und konnte von der kaiserlichen-, Reichs- und Kriegsmarine so manche Geschichte aus manchem Hafen erzählen... Aber er war mein Lieblingsopa. Böse Zungen behaupten ja, von daher ließe sich manches erklären...

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