Samstag, 10. März 2012

Mit dem Messbuch bestraft

"Er" nach der Frauenmesse: "Haben Sie gemerkt, dass heute etwas anders war?" -  "Ja, Sie haben ja ganz so zelebriert wie es im Messbuch steht." -  "Das stimmt, die habens auch nicht besser verdient. Ich bin nämlich vorher durch die Kirche gegangen und habe den Leuten gesagt, sie sollten sich weiter nach vorne setzen. Und das hat doch keiner gemacht. Da habe ich gedacht, dann sind sie es auch nicht wert, dass sie meine hervorragend selbst ausgearbeiteten Texte zu hören bekommen! Das haben sie halt davon, dann gibt es eben nur Messbuch!"

Das ist wirklich passiert. Kirche in Deutschland 2012. 
Allen ein schönes Wochenende! 

Kommentare:

  1. Eine solche klerikale Selbstherrlichkeit sollte man - ehrlich gesagt - mit einer Beugestrafe belegen. Sofortiges Zelebrationsverbot!

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  2. "Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe…" (Wenn der Zusammenhang dauerhaft besteht, kann man der Gemeinde nur empfehlen, künftighin nur noch im hinteren Teil des Kirchenschiffs Platz zu nehmen).

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  3. Ohne jetzt sonderlich pervers veranlagt zu sein: UM DIESE STRAFE WÜRDE ICH JEDEN TAG BITTEN!!!
    Meistens funktioniert es aber nicht, obwohl ich eigentlich immer ein "Kirchehintensitzer" und "Friedensgrußallergiker" bin. Was mache nur falsch???

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  4. Hmm... bei uns sitzen auch immer alle hinten (wo auch sonst, außer auf der Mannsbühne?). Da böte sich diese Art der Bestrafung auch an. Aber wo gibt es noch strafende Pfarrer, seufz!

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