Samstag, 31. März 2012

Willkommen bei Günna!

Wer wissen will, wie die Ruhrgebietler, speziell die Dortmunder, wirklich ticken, also warum sie so sind wie sie sind und nicht anders, dem sei ein Besuch bei Bruno "Günna" Knust im Olpketaltheater in Dortmund wärmstens ans Herz gelegt!
Wir waren gestern abend da und hatten wirklich zwei Stunden Spaß mit dem Programm. Außerdem kann man vorher, währenddessen und anschließend sehr nett in der theatereigenen Kneipe "gepflegtes Pilsken" trinken. Hier lernt man auch, was es heißt, wenn das Bier fehlt: zuerst ist man "unterhopft", dann setzt "stechender Durst" ein...
Um auf den Geschmack zu kommen hier ein Ausschnitt aus der Revue: "Leuchte auf mein Stern, Borussia!":
Und noch ein wenig Schöpfungsgeschichte: Als Gott den Menschen machte, versuchte er zuerst einen Preußen mit einem Österreicher zu kreuzen. Das ist schiefgegangen und es kamen die Bayern dabei raus. Dann schuf er Schwaben, Sachsen usw. Als der Ruhrgebietler dran war, hatte der Herr keinen Dialekt mehr übrig. Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens sagte Gott dann zum Ruhrgebietler: "Macht nichts, dann sprecht ihr halt so wie ich!"
Und verabschieden tut sich Bruno Knust mit: "Wir sehen uns! Freitach inne Kneipe, Samstach in Stadion und Sonntach inne Kiache!"
Also wenn man nicht Bayer, Schalker oder Feministin ist (die bekommen nämlich auch ihr Fett weg), dann kann ichs echt empfehlen!

Kommentare:

  1. Mhhh ... Rückfrage aus Baden: das Borussen-Paradeis: der Himmel schwarz-gelb, die Pommes rot-weiß, alles eine Union und Kohle ohne Ende?

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    1. Genau so! Während der Show wurde auch immer der Spielstand BvB-VfB eingeblendet. Zumindest solange Dortmund geführt hat. Und wenn mal wieder auf Island ein Vulkan Aschewolken losschickt freuen sich hier alle: Endlich wieder Luft wie früher!

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  2. Jetzt weiß ich wenigstens, warum man von Pottasche redet ...

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