Donnerstag, 5. Juli 2012

Ferienende!

Während bei anderen gerade die Sommerferien beginnen (seit Tagen trifft man morgens beim Fahrradfahren nur noch Schülerhorden die von ihren naturbegeisterten Lehrern getrieben durchs Ruhrtal japsen - "Boh ey, von der Bushaltestelle bis in den Wald laufen, das iss' voll krass!". Einige haben mich gestern um Wasser angebettelt...), geht für mich der Urlaub langsam zuende.
Da es mit dem Bilderhochladen wieder zu funktionieren scheint, hier ein illustrierter Rückblick auf ein paar schöne Tage in der Steiermark. Die katholische Welt ist ja klein: Bei einer Bergtour haben wir zufällig auch noch die Novizen von Heiligenkreuz mit ihrem Meister getroffen. Und da man sich ja bekanntlich bei Bergtouren häufiger begegnet, haben wir uns dann gegenseitig immer mit einem launisch-herzlichen "Ihr schon wieder..." begrüßt. Sehr nett. Doch jetzt die Bilder:
Übrigens ist auch das ehemalige Stift Göß bei Leoben sehenswert. Beim nächsten Bild stellt sich wieder einmal die Sinnfrage:
Dabei ist die Kirche St. Oswald sehr schön und, was nicht häufig vorkommt, zweischiffig. Hier fand dann auch die schon erwähnte "Gospelmesse" statt. Wenn ich danach im Wirtshaus laut gesagt hätte, dass mir in der Heimat von Mozart, Haydn, Schubert und Bruckner "Gospelmessen" so ziemlich am Arsch vorbei gehen, hätte mich das ganze Dorf wahrscheinlich geteert und gefedert...
Hier nun Stift Seckau, ehemals Augustinerchorherrenkloster, dann Sitz des Fürstbischofs und von Beuroner Benediktinern wiederbesiedelt:

 Das Gnadenbild heißt wirklich "Unsere Liebe Hausfrau":
Als nächstes Kloster Admont. Fast der gesamte Ort und Teile des Stiftes sind um 1860 abgebrannt. Die Kirche ist also neogotisch von 1863, man hat sich dabei am Vorbild des Regensburger Domes orientiert und erstmals beim Bau auch Schmuckelemente aus gegossenem Zement verwendet. Vor allem die berühmte Bibliothek und die drei Museen (und der natürlich der Stiftsgasthof) sind sehens- und besuchenswert!

Und zum vorläufigen Schluss noch das Benediktinerstift St. Lambrecht mit seiner eindrucksvollen gotischen Hallenkirche und seiner noch recht neuen Orgel des Luxemburger Orgelbaumeisters Georges Westenfelder:


Und ganz zum Schluss noch etwas an dem wohl vor allem der örtliche Glaser seine Freude hat:
Was das soll hat sich mir nicht erschlossen. Naja, wahrscheinlich hats das Konzil so gewollt ;)

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die Bilder. Das Gnadenbild "Unsere liebe Hausfrau" wäre ja derzeit hochaktuell als Alternativprogramm zum Hauruck-Feminismus ;)

    AntwortenLöschen