Mittwoch, 25. Juli 2012

"Ich bin dann mal zu Fuß"

Passend zum heutigen Festtag des heiligen Jakobus musste ich ja gestern gezwungenermaßen zu Fuß zur Arbeit. Das ist aber nicht schlimm, denn es ist ja gesund und gibt die Gelegenheit ein paar Fotos zu machen.

In dieser Kirche wurde ich getauft, bin zur Erstkommunion gegangen, wurde gefirmt und noch so einiges mehr...
Diese Bahnunterführung ist auch nur schön, wenn man entweder auf Industriekultur steht oder nicht täglich dort durch laufen muss:
Meine alte Schule, früher einmal Mädchengymnasium (leider vor meiner Zeit ;) und von innen etwas wie in der "Feuerzangenbowle":
Das Rathaus, ein stattlicher Bau aus den 1920er Jahren. Innen hat man das Rathaus um 1940 "verschönert", wie die Deko aussah, kann man sich ja vorstellen...
Die Johanniskirche, ihre Patrone Johannes und Dionysius weisen in fränkische Zeit zurück, erstmals erwähnt wird der Ort 1214. Kirche und Gemeinde wurden dann leider in der Reformation evangelisch. Heute sieht man einen barocken einschiffigen Saalbau, der Turm hat noch romanische Baureste. Nach verheerenden Kriegszerstörungen schlicht wieder aufgebaut, nimmt sich der Turm die Spitze von St. Reinoldi in Dortmund zum Vorbild. Alte Ausstattung ist so gut wie nicht mehr vorhanden, allerdings hat eine alte Glocke überlebt.
Durch die Industrialisierung, vor allem durch die Eröffnung eines großen Eisenbahnausbesserungswerkes, kamen seit den 1840er Jahren wieder Katholiken in die Stadt. Die mächtige Pfarrkirche hat den schönen und seltenen Titel "Unsere Liebe Frau vom Siege". Und so sieht die Kirche ja auch aus, denn für St. Marien galt immer das Motto "Hauptsache groß, schwer und teuer!"
Allen einen schönen und sonnigen Tag!

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die kleine Stadtführung!
    Und ein schönes Wochenende!

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