Montag, 20. August 2012

Darf/muss/kann/sollte man so etwas sagen?

Die Mülheimer Gemeinde St. Mariä Geburt hatte hohen Besuch: Flavien Joseph Melki, Erzbischof der syrisch-katholischen Kirche in Beirut. Aber was er über den Islam gesagt hat, hat wohl manchem gar nicht gefallen. Nachzulesen hier!

Kommentare:

  1. Ich glaube, daß es sehr gut ist, wenn wir ab und an durch Christen aus islamischen Gebieten und ihre Berichte ein wenig "aufgerüttelt" werden. Der "Westen" verliert sich nur zu oft in sehr gutmenschlichem Denken, das aber der Realität in diesen Ländern nicht gerecht wird. Den verfolgten Christen in den arabischen Staaten hilft unser theoretisches Reden nicht. Noch wird die Kirche in Europa nicht verfolgt, aber die Anzeichen mehren sich langsam auch hier, und die Verfolger sind nicht nur im Islam zu suchen...

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  2. Natürlich gibt es auch bei uns Katholiken Fundamentalisten. Ich bin zum Beispiel so einer. Aber laufen wir deshalb gleich mit Sprengstoffgürteln durch die Gegend, jagen uns gegenseitig in die Luft und wünschen den Ungläubigen den Tod? Ich glaube, hier verwechselt Stadtdechant Janßen Äpfel mit Birnen.

    Wenn Erzbischof Melki in einem solch scharfen Tonfall über den Islam spricht, dann dürfte er in der Regel wissen, wovon er redet. Man schaue sich dazu die Bilder aus Syrien und dem Libanon an. Glücklicherweise ist die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime weit genug von solchen Extremen entfernt - aber wer weiß, was irgendwann einmal kommen wird, wenn die Extremisten immer mehr Kontaktleute hier in Deutschland bekommen. Wir sollten wachsam sein, aber den guten Kontakt zu anderen Religionen nicht meiden!

    Und daß ein solcher Artikel in der WAZ steht, wundert mich natürlich nicht.

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