Samstag, 1. September 2012

Die 589. Zwiebelkirmes hat begonnen!

Seit gestern läuft bei uns die Zwiebelkirmes, und das nun schon zum 589. Mal. Früher hieß sie einmal "Ägidienkirmes", weil am Sonntag nach Ägidi, also nach dem 1. September, eine große Prozession mit einem wundertätigen Gnadenbild und anschließender Kirmes stattfand. Wer mag, kann das hier genauer nachlesen.
Heute hat das alles nichts mehr mit Kirche zu tun. Aber könnte man es nicht wiederbeleben? Wenn schon nicht mit Prozession und Gnadenbild, wäre doch wenigstens ein ökumenischer Gottesdienst am Samstag zum Kirmesauftakt nicht schlecht. Auf der Cranger Kirmes klappt das. Aber bei der heillosen Zerstrittenheit unseres Klerus sehe ich da wenig Chancen. Wir haben es ja erst vor kurzem erlebt: Wer sich mit einer guten Idee aus der mehltauartigen Erstarrung wagt, wird gnadenlos zerrissen. Wohlgemerkt von Mitbrüdern.
Da bleibe ich doch lieber bei meiner Zwiebel.

Kommentare:

  1. Zwiebelkirmes??? Zwiebelkönigin?!?

    Klingt ja schon ein wenig ... mhhh ... defätistisch? Ich plädiere zumindest zur Rückkehr zum alten Namen, aber bitte ohne ökumenisches Tralala, das im Zweifelsfall dann wieder am Sonntagvormittag abgezogen werden dürfte.

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    1. Du hast ja recht! Im Moment sind ja sowieso wahrscheinlich eher christliche Tomaten angesagt. Diese ganze Zwiebelköniginnensache ist eine Idee des Stadtmarketings. Ich würde mir wahrscheinlich zuerst mal wieder ein Gnadenbild besorgen. Und Sonntagvormittag ökumenisch geht gar nicht.

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