Dienstag, 19. März 2013

19. März: St. Josef und die Papsteinführung

Zum heutigen Hochfest des hl. Josef ein Bild des alten Josefsaltars in St. Kamillentee, deren Patron bis 1954 auch der hl. Josef war, ihm wurde dann ein gerade am heutigen Tag nicht ganz unwichtiger Heiliger als Patron hinzugefügt.


Der Altar wurde 1960 abgebrochen (sic: keine Kriegszerstörung und vor dem Konzil!). In einem Kirchenführer habe ich zu diesem Altar einmal geschrieben:
"Der rechte Seitenaltar war dem hl. Josef, dem Bräutigam der Gottesmutter und Patron der Kirche geweiht. In der Mitte befand sich die Figur des hl. Josef mit seinen Attributen Lilie und Zimmermannssäge. Die Figur steht heute, der Säge beraubt und braun gefasst, in der linken Seite der Kirche. Die beiden Reliefs neben der Hauptfigur zeigen links den zwölfjährigen Jesus, der im Tempel lehrt, rechts die Heilige Familie bei der Arbeit in Nazareth, unterstützt von einem Engel. Im reichhaltigen gotischen Gesprenge sind noch zwei anbetende Engelsfiguren zu erkennen. In einer weitgehend durch die Arbeiterschaft geprägten Gemeinde war es sicherlich sehr sinnvoll, den Kirchenbesuchern den hl. Josef als Patron der Arbeiter und das Vorbild einer christlichen Familie vor Augen zu führen."

Zum heutigen Tag der Amtseinführung von Papst Franziskus passt das "Stillgebet", also das Gabengebet des alten Messformulars von heute:

"Mit dem Beistande unseres Schutzherren, des Bräutigams Deiner heiligsten Mutter, flehen wir Deine Güte an, o Herr; Mach, dass unser Herz alles Irdische verachte und Dich, den wahren Gott, mit vollkommener Hingabe liebe."

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