Mittwoch, 27. März 2013

Eindrücke aus Würzburg

Würzburg, die einstmals "sonntägliche Stadt", ist mir schon seit Studienzeiten ans Herz gewachsen, und mehrmals im Jahr einen Kurztrip wert. Nicht alles in Würzburg und Umgebung ist gelungen, was Kirche und moderne Kunst angeht. Aber wenn man nicht der Meinung ist, dass kirchliche Kunst beim Historismus aufhört, sollte man sich damit durchaus auseinandersetzen. Hier ein paar Beispiele. Zunächst der seit dem letzten Advent wieder eröffnete Kiliansdom:


Taufbecken und Osterkerze im Mittelgang scheint "trendy" zu sein, diese Gestaltung findet man häufiger.



Interessante und reizvolle Durchblicke in der Domkrypta:



Das Alter, immer wieder faszinierend:


Hier die Neumünsterkirche:




Eine Darstellung des sel. Georg Häfner:


Das Grab der Frankenapostel:


Die Augustinerkirche mit ihrer nicht unumstrittenen Neugestaltung. Ich glaube schon, dass man auch so durchaus würdig und angemessen Eucharistie feiern kann, der sackalbengewandete Pater der dort rumlief, verhieß allerdings nichts Gutes...
 



Ein Darstellung des hl. Augustinus. Stefan meinte, es sähe aus wie Klopapier...


Zum Schluss unseres Rundgangs noch Stift Haug, eine riesige und weitgehend kriegszerstörte Kirche. Hier kann ich mit der liturgischen Neuanordnung auch recht gut leben, Problem ist nur, dass auch hier der Ambo zum Ablagepult für alles mögliche gemacht werden kann.

Alles in allem war es durchaus sehenswert! Aber zuhause ist ja auch ganz schön ;-)

Kommentare:

  1. Ich war da auch mal vor einigen Jahren im Januar. Im großen und ganzen hat der Dom ja schon gewonnen. Vor allem die Synodengedächtnisstahlrohrstühle vorher waren unmöglich.

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    1. Ja, im Dom ist es wirklich besser geworden. Die Altarraumgestaltung der 60er wirkt allerdings nach wie vor viel zu massiv und bedrückend.

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  2. Schade, dass du nicht die "schönen" neuen Bilder im Neumünster-Hauptschiff an den Seiten fotografiert hast.

    Ja, die Neugestaltung des Doms gefällt auch mir, aber die Osterkerze und das Taufbecken hier - weiß nicht ...

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    1. Die Bilder habe ich wohl gesehen. Naja. Dafür finde ich die Anbetungskrypta ganz ok.

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    2. Da haben sie allerdings die "Petrussäule" hinter der Orgel versteckt und den Judas (?), zumindest einen weniger wichtigen Apostel, ganz vorne. DAS finde ich schade.
      Die Augustinerkirche finde ich verglichen mit der vorigen Ausstattung eine Katastrophe. Man sieht sich ins Gesicht, kann nicht knien, um den Tabernakel zu sehen - ja, wo ist der überhaut ...?
      ... Kommen wirklich so viele immer wieder mal nach Wü? Wie wäre es mit einem Bloggertreffen?

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  3. ... Klopapier, stimmt - und der Seige Georg Häfner sieht aus wie Harald Juhnke.
    Aber es gibt wahrlich Schlimmeres ...!

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    1. Wusst ichs doch - irgendwie kam mir der bekannt vor ;-)

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    2. Korrigiere: der Selige Georg Häfner.
      Aber insgesamt starke Bilder aus Würzburg - vielen Dank!

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