Mittwoch, 10. Juli 2013

11. Juli: Der hl. Benedikt: Stehen wir also endlich einmal auf!

Zum Fest des hl. Benedikt: Benedikts Ordensregel kann für auch für jeden von uns eine Richtschnur zur Lebensführung sein. Drei Dinge sind dabei wesentlich: 1. Hier leben und arbeiten Menschen auf gemeinsame Ziele hin. Für mich heißt das: Was ist mir wirklich wichtig? Welche Ziele habe ich? Ein Kloster scheitert, wenn diese Ziele aus dem Blick geraten und mit äußerster Kraftanstrengung an nebensächlichen Dingen gearbeitet wird. Geht mir das nicht manchmal auch so? Entscheidend ist also ein Ziel, eine gemeinsame Spiritualität. 2. Benedikt legt größten Wert auf eine sorgfältige Ausbildung der Führungspersönlichkeiten im Kloster. Aber es kommt ihm dabei nicht allein auf berufliche oder fachliche Qualifikation an, sondern auf „Herzensbildung“. Was macht mich als Persönlichkeit aus? Wo bin ich mit dem Herzen dabei? Personen können nur durch Persönlichkeiten geführt werden! 3. Benedikt sieht in seiner Regel einen ständigen und institutionalisierten Austausch zwischen den unterschiedlichen Bereichen des Klosters vor. Wichtig ist also ein geregelter Kommunikationsfluss der verschiedenen Ebenen. Es gilt also im Gespräch zu bleiben, mit mir, meinem Umfeld und auch mit Gott. - Ganz klar, das bedeutet alles eine große Herausforderung. Aber sie lohnt sich. Benedikt gibt uns dabei zwei Motivationssätze mit auf den Weg: „Fliehe nicht den Weg des Heils, er kann am Anfang nicht anders sein als eng“ und „Stehen wir also endlich einmal auf!“

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