Montag, 15. Juli 2013

Mal eben nach Münster...


Münster ist immer eine Reise wert und es ist ja auch nicht weit weg. Hier gibt es zwar weniger Spielhallen, Döner- und Handyläden als in der Fußgängerzone meiner Heimatstadt, aber mindestens so viele Bäckereien wie auf der Herner Bahnhofstraße.(Warum es eigentlich in Herne so viele Bäckereien gibt, erschließt sich mir allerdings auch nicht.) Der größte Unterschied zum Ruhrgebiet aber besteht darin, dass man in der Innenstadt von Münster ohne Jogginganzug gar nicht auffällt. Dass nebenbei bemerkt Frauen in Sommerkleidern wesentlich attraktiver sind als in hautengen Leggins und man als Mann auch im Sakko besser aussieht als z.B. "Er", der sein Hemd grundsätzlich bis knapp über dem Bauchnabel geöffnet trägt, ist auch eine in Münster gerne gemachte Erfahrung!
 


Die Renovierung des Domes fällt, von der neuen Beleuchtung abgesehen, zumindest mir nicht sonderlich auf. So schön der Dom ja auch ist, etwas Farbe könnte ich mir auch gut vorstellen:


Interessantes Detail: Stirbt ein Münsteraner Bischof, gibt man ihm in alter Tradition den Stab dieser Figur des hl. Liborius (immerhin der Paderborner Nachbarpatron!) mit ins Grab. So hat man es wohl auch beim jüngst verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann gehalten, denn der hl.Liborius ist eindeutig ohne Bischofsstab:

Schön wars! (Und ich habe auch kein Bier fotografiert ;-)

1 Kommentar:

  1. Der Dom ist und bleibt ein sehr schöner Rohbau einer spätromanischen Kathedrale. Ist halt noch nicht fertig. Vielleicht wird der Herr ihn einst vollenden.

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