Sonntag, 28. Juli 2013

Noch nie war die Stola breiter...

Die seit einigen Jahrzehnten aufgekommenen sog. "Überstolen" sind häufig ein quasi Erkennungszeichen von sog. "modernen" oder "progressiven" Priestern. Dabei gibt es eigentlich kaum etwas klerikalistischeres als eine "Überstola": Noch nie wurde die Insignie des Amtes so lang und breit betont wie bei der "Überstola". Ja, der Name ist Programm: Das Amt legt sich über alles. Das Perfide dabei: Gleichzeitig tut man so, als ob dieses Amt einem nichts bedeuten würde. Wenn man dann noch auf die Albe, also das gemeinsame Zeichen aller Getauften, verzichtet, und nur eine Stola über der Alltagskleidung trägt und so dann am Sonntag Gottesdienst feiert, ist das Klerikalismus in Reinform...
Den will man natürlich nicht und braucht ihn doch gleichzeitig wie die Luft zum Atmen. Schade.

1 Kommentar:

  1. Ab einer Breite von 16 cm heißen die Dinger dann "Potenzstreifen". ;-)

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