Donnerstag, 10. Oktober 2013

Es geht nicht um Nestbeschmutzung

Ein FB-Beitrag:

Es geht nicht um "Nestbeschmutzung". Wer das behauptet, hat eine ähnlich selektive Wahrnehmung wie der in der Diskussion stehende Bischof. Wagenburgmentalität, Medienschelte oder eine vermutete Hetzkampagne gegen einen "romtreuen" Bischof (was immer das bedeuten soll) helfen da gar nicht und gehen auch am eigentlichen Problem vorbei. Es scheint doch einfach so zu sein, dass da jemand sich und seine ihm von seinem Amt her übertragene Verantwortung nicht (mehr) im Griff hat. Natürlich haben auch die Verwaltung und die Kontrollgremien versagt, aber es gibt halt auch eben den Bischof als entscheidenden Letztverantwortlichen. Und das nutzen ja Bischöfe ansonsten auch recht gerne. Und nebenbei: Wer meint, sich über die Bildzeitung retten zu können, muss sich wirklich fragen lassen, was unter seiner Mitra vorgeht.

1 Kommentar:

  1. Macht ein Bischof alles selber, steht er in der Kritik, weil er zu herrschsüchtig o.ä. ist
    Macht ein Bischof nicht alles selber, sondern gibt viel an irgendwelche Gremien ab, steht er, sobald etwas schief läuft, dennoch in der Kritik, weil er sein Bistum und seine Leute nicht im Griff hat.

    Da kannste als Bischof machen waste willst - am Ende biste der Dumme. Wie des machts, machstes falsch.

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