Sonntag, 20. April 2014

Liturgische Osterimpressionen

Heute morgen waren wir zum Hochamt im Dom zu Altenberg. Es gab die "Missa St.i. Gabrielis in C" von Johann Michael Haydn und auch, was ich ewig nicht mehr erlebt hatte, das österliche "Vidi aquam" zu Beginn und den Kanon auf Latein. Außerdem hat ja auch das neue "Gotteslob" noch etwas Spannendes, die Nummer 331 z.B. gab es im alten Gesangbuch gar nicht, heute trifft man erfreut auf "Ist das der Leib, Herr Jesu Christ" des Friedrich Spee. Sehr nett. Außerdem sind die Bücher noch nicht so abgegriffen und speckig...
Was auch noch nachdenkenswert ist: Man kann auch ohne große Worte Liturgie feiern, mit kurzer Einführung und kurzer Predigt. Geht auch und reicht auch. Und wenn man von der Kommunion kommt, ist die Bank schon von den Menschen besetzt, die ins anschließende Konzert wollen. Na ja.


Und wenn es morgen passt, geht es zur Frühmesse nach St. Kamillentee. Mal schauen...

Kommentare:

  1. "Vidi aquam" haben wir gestern in der Gaukirche auch gesungen, wobei man vielleicht sagen muß, daß es eher der Versuch war dies zu singen.
    Im Vergleich zum sonstigen "Asperges me" ist das ja doch etwas kompliziert.
    Naja, bis Pfingsten ist es ja noch etwas Zeit, so daß ich vermute, daß es jeder Woche etwas besser geht.

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    1. Nachtrag, damit keine Mißverständnisse aufkommen: Wir singen natürlich NICHT die einfache Version aus dem Gotteslob, sondern die feierliche Version. Also die: *KLICK*

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  2. Dabei gibt es für ungeübte Dorfsinger und westfälische Mäuler doch extra die einfache Melodie. Ich fürchte immer, daß wir mit so einem hingekrampften Choral die Leute eher verschrecken... Das vidi aquam wird nun schon seit Jahren nicht besser...

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  3. Nun singe ich ja auch in einer "altrituellen" Choralschola, d.h. das "Liber usualis" ist alt. Man muss schon etwas hinschauen, was man sich (und den Leuten) zumuten bzw. zutrauen kann. Lieber weniger und einfacher, aber dafür gut!

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