Freitag, 6. Juni 2014

Pfingsten: Wittener, Wanner, Eickeler. Selbst aus Ostwestfalen...

Aus dem Zeitungsbeitrag zu Pfingsten:
 
Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, kennen die Schilderung des Pfingstereignisses in der Apostelgeschichte, die uns der Evangelist Lukas überliefert. Er zählt die vielen Menschen auf, die alle in ihrer jeweiligen Muttersprache die Apostel verstehen konnten. Es scheint fast die gesamte antike Welt zum Pfingstfest nach Jerusalem gekommen zu sein. Wie würde sich das heute anhören?

Vielleicht so: „Die Menge geriet außer sich vor Staunen und sie sagten: Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Herner, Wanner und Eickeler, Bewohner von Witten, Dortmund und Gelsenkirchen, vom Sauerland und dem Ruhrgebiet, vom Rheinland und dem Münsterland, selbst aus Ostwestfalen, Einheimische und Migranten, Frauen und Männer, Arme und Reiche, Gesunde und Kranke, Junge und Alte, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.“
Das hört sich zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig an. Aber je weniger unvorstellbar uns das erscheint, je mehr haben wir etwas von dem erfasst, worum es Pfingsten geht.

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