Montag, 28. April 2014

Der Sprung von der Religion zum Glauben

Durch die gestrigen Ereignisse kam vielleicht das wunderbare Tagesevangelium etwas zu kurz. Hier ein paar Gedanken dazu und das Bild von Thomas Jessen an der Altarwand der Kommende in Dortmund:
Das kürzeste Glaubensbekenntnis des Christen: Mein Herr und mein Gott! Thomas gelangt vom Unglauben, vom Zweifel, vom Zögern zum Glauben, zur Sicherheit, zur Entschiedenheit. Er wagt den Sprung in die Herzmitte des Herrn. Thomas springt von der bloßen Religion, die sagt: „Es ist ein Gott!“ zum Glauben, der bekennt: „Es ist mein Gott!“ Wer zweifeln kann wie Thomas, braucht nicht zu verzweifeln. Er hat die Kraft zu entschiedenem Vertrauen und zu gefestigtem Glauben. Jesus hat den Zweifler Thomas nicht brüsk abgewiesen und ihn nicht verurteilt. Er hat ihm über seine Zweifel hinweg eine Brücke der liebenden Anschauung gebaut. So konnte der Glaube wachsen und sich versichern gegen die Zweifel des Außenstehenden.
 
 
Und doch: Ein Lob dem Zweifel? Ja – wenn der Zweifel nicht zum Zynismus und zur geistigen Trägheit verkommt. Wenn der Zweifel Aufbruch wird zur sehnsuchtsvollen Suche und zur Hoffnung auf die ewige Anschauung Gottes – dann stehen wir alle als Zweifler mit Thomas vor dem Auferstandenen und können sagen: „Mein Herr und mein Gott!“ Und die Seligpreisung Jesu gilt am Ende jedem Menschen guten Willens, der nach der Wahrheit sucht, und damit, ob er es weiß oder nicht, Gott sucht. Selig, die nicht sehen – denn das Wesentlichste, die Liebe des Herrn, ist für die Augen unsichtbar, für das Herz aber, das zum Herzen spricht, strahlend deutlich und klar.

Sonntag, 27. April 2014

Zur Einstimmung auf die Heiligsprechungen...

Hier ein Bild vom Besuch Johannes Paul II. in Paderborn 1996. Waren das noch Zeiten...


Und dazu passend noch eine kleine Lokalgeschichte: Damals war ich für den Transport der eigens im Wittener Kloster der Karmelitinnen angefertigten Kerzen zuständig. Die Schwestern hatten aber noch ein Anliegen: Eine Novizin hatte für den Hl. Vater ein Zingulum angefertigt. Ob es wohl möglich wäre, ihm das zukommen zu lassen? - Kurz, es war möglich, und so hat der Papst bei der Messe in der Senne ein echtes Stück Witten um die Hüften getragen!

Mittwoch, 23. April 2014

Päpste sprechen Päpste heilig...?

Ein interessanter Beitrag von Alexander Kissler zur Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II:
 
http://www.cicero.de/salon/heiligsprechung-von-paepsten-im-spartarif-zum-heiligen/57444
 
Mir fällt in der ganzen jüngeren Kirchengeschichte kein Papst ein der einen "schlechten Job" gemacht hätte. Jeder hat sich entsprechend seiner Zeit aufs Beste bemüht. Aber muss man sie deswegen alle heiligsprechen? 
Mein Eindruck ist, bei allem Respekt vor JohXXIII und JPII, dass gerade bei der Heiligsprechung von Päpsten und Bischöfen auch immer ihre "Kirchenpolitik" mit heiliggesprochen wird. (Das wäre übrigens bei PiusXII genauso). Aber ein sachliches und unaufgeregtes Urteil über ein Pontifikat, was ja wohltuend und wichtig wäre, erreicht man weder durch schwärmerische Konzilsnostalgie noch überhitztes "Santo subito". Und auch nicht unbedingt durch eine Heiligsprechung...

Montag, 21. April 2014

Ostermontägliche Erkenntnisse in St. Kamillentee

Vorhin war ich, wie gestern angekündigt, zur Frühmesse in St. Kamillentee. Und es war sogar ganz schön. Abgesehen von der schlechten akustischen Verständlichkeit des Pfarrers und des Lektors (es schien einen internen Wettbewerb um die tiefste Grabesstimme zu geben) und dass sich der Organist während des Schlußgebetes bereits verabschiedete und mit energischem Poltern die Rollade des Spieltisches schloß und wir so das Schlußlied ohne Orgel singen mußten. Was aber wiederum angesichts der künstlerischen Leistungen vorher nicht wirklich schlimm war.


Es waren auch ca. 60 Menschen gekommen, und das finde ich für eine Frühmesse am Ostermontag schon recht beachtlich. Insgesamt war es sehr ruhig, fromm und konzentriert.
Mir ist wieder einmal deutlich geworden: Weniger ist mehr. Weniger Feierlichkeit oder mehr schäbige Schlichtheit ist damit nicht gemeint, es geht um etwas anderes: Sobald es mit den pseudoliturgisch-pädagogischen Aktionen losgeht, sobald der Pfarrer zum Erklärbär wird, sobald man meint, man müsse an jeder möglichen und unmöglichen Stelle der Messe etwas sagen oder überleiten, sobald man meint, Einführungen halten zu müssen aus denen man drei Predigten machen könnte und sobald man meint, die selbst entworfene Liturgie aus dem großen schwarzen Ringbuch sei noch viel besser als das Messbuch... - geht es nicht nur schief und wird krampfig, nein, ganz unbemerkt und meist auch ungewollt verabschiedet sich etwas oder besser jemand.  Dabei will man doch mit seinen angestrengten Bemühungen genau das Gegenteil erreichen. Und das ist ja das Tragische an der ganzen Liturgiegestalterei. Alles das gibt es in St. Kamillentee auch, abgesehen von der Frühmesse (deswegen ist sie wahrscheinlich so gut besucht).
Es sei denn, man hat es von vornherein darauf angelegt, die Messe als Bühne für seinen Narzissmus zu nutzen und sich mit dauernder Institutionenkritik den schnellen Beifall zu sichern. Das gibt es auch, aber das fällt eher unter ICD-10 F60.8 und damit sollten sich besser meine lieben Kolleginnen und Kollegen in unserer psychiatrischen Fachklinik beschäftigen, denn anders als mit einer Persönlichkeitsstörung kann ich mir manches Verhalten nicht mehr erklären.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Es geht mir weder um skrupulösen Rubrizismus, starren Formalismus, ängstliche Gültigkeitsfragen, noch um die "Alte Messe".
Nein, eigentlich ist es ganz einfach: Ich möchte nur auf meine Fragen: Wer feiert hier wie was und wen? Antworten haben, die etwas mit Jesus Christus zu tun haben!
Und das war heute in St. Kamillentee eben recht eindeutig. Danke.

Sonntag, 20. April 2014

Liturgische Osterimpressionen

Heute morgen waren wir zum Hochamt im Dom zu Altenberg. Es gab die "Missa St.i. Gabrielis in C" von Johann Michael Haydn und auch, was ich ewig nicht mehr erlebt hatte, das österliche "Vidi aquam" zu Beginn und den Kanon auf Latein. Außerdem hat ja auch das neue "Gotteslob" noch etwas Spannendes, die Nummer 331 z.B. gab es im alten Gesangbuch gar nicht, heute trifft man erfreut auf "Ist das der Leib, Herr Jesu Christ" des Friedrich Spee. Sehr nett. Außerdem sind die Bücher noch nicht so abgegriffen und speckig...
Was auch noch nachdenkenswert ist: Man kann auch ohne große Worte Liturgie feiern, mit kurzer Einführung und kurzer Predigt. Geht auch und reicht auch. Und wenn man von der Kommunion kommt, ist die Bank schon von den Menschen besetzt, die ins anschließende Konzert wollen. Na ja.


Und wenn es morgen passt, geht es zur Frühmesse nach St. Kamillentee. Mal schauen...

Samstag, 19. April 2014

Noch brennt sie nicht...

Noch brennt sie nicht, die Kerze aus dem Kloster der Karmelitinnen in Witten. Aber trotzdem möchte ich schon jetzt allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein frohes und gesegnetes Osterfest wünschen!

Christus heri et hodie,
Principium et Finis,
Alpha et Omega.
Ipsius sunt tempora et saecula.
Ipsi Gloria et Imperium
per universa aeternitatis saecula. Amen.


 
Per sua sancta vulnera gloriosa custodiat et conservet nos Christus Dominus. Amen.
Lumen Christi gloriose resurgentis, dissipet tenebras cordis et mentis!

Mit uns hinabgestiegen

Das Synaxarion des Karsamstags: Am Heiligen und Hohen Sabbat feiern wir die Grabesruhe und das Hinabsteigen in den Hades unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus, durch den die Vergänglichkeit unseres Geschlechtes verwandelt worden ist in ewiges Leben.


Durch Dein unsagbares Hinabsteigen mit uns in den Hades, Christus unser Gott, erlöse uns. Amen.

Freitag, 18. April 2014

Auch ein Machtmissbrauch

"Selbstverständlich gibt es einen Anspruch der Gläubigen darauf, dass die Verantwortlichen ihr Amt ernst nehmen und ihnen zum Beispiel für Gottesdienste nicht einfach ihre privat gezimmerte Liturgie zumuten oder in der Seelsorge kirchliche Regularien willkürlich aussetzen. Es gibt durchaus auch einen Machtmissbrauch auf der mittleren Ebene vor Ort, wenn Prediger nicht mehr das Evangelium, sondern sich selbst verkünden, wenn sie ihr Amt nutzen, um sich gegen die Kirche oder das kirchliche Dogma zu profilieren, oder wenn sie die Liturgie zur Selbstdarstellung gebrauchen. Es gibt für Amtsträger eine Pflicht zur Beachtung der Richtigkeit gegenüber der vorgegebenen Form und der vorgegebenen Lehre."

Und das sagt kein ängstlich-konservativ-restaurativer-Vorkonzils-Liturgie-Ästhetiker:
P. Klaus Mertes SJ, Verlorenes Vertrauen - Katholisch sein in der Krise, Freiburg 2013, 65.
Das Buch ist lesenswert und macht nachdenklich.

Das alles geschah am Rüsttag...

Das Synaxarion des Karfreitags: Am Heiligen und Hohen Rüsttag vollenden wir das heilige und heilbringende und entsetzliche Leiden unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus, das Er um unseretwillen freiwillig auf Sich nahm: das Anspeien, die Stockschläge, die Mißhandlungen, die Beleidigungen, den Spott, den Purpurmantel, das Rohr, den Schwamm, den Essig, die Nägel, den Speer und vor allem das Kreuz und den Tod. Das alles geschah am Rüsttag, aber auch die Heilszusage am Kreuz an den einsichtigen Räuber, der mit ihm gekreuzigt wurde.

In Deiner unfaßbaren und unermeßlichen Barmherzigkeit, Christus unser Gott, erlöse uns. Amen.

Donnerstag, 17. April 2014

Za Krizem - Dem Kreuz folgend

Ein eindrucksvoller Bericht über die Kartage auf der Insel Hvar. Vor einiger Zeit habe ich dort durch Zufall eine CD mit kroatisch-glagolitischen Liedern zur Kreuzprozession entdeckt. Ein fremdes aber faszinierendes Hörerlebnis!

Viererlei gilt es heute zu feiern...

Das Synaxarion von heute:

Am Heiligen und Hohen Donnerstag überlieferten uns die Väter aus den Schriften der Apostel und dem Heiligen Evangelium viererlei zu feiern: die heilige Fußwaschung, das heilige Mahl, das heißt: die Überlieferung der furchterregenden Mysterien, das Gebet in Gethsemane und den Verrat des Herrn.
In Deiner unaussprechlichen Barmherzigkeit, Christus unser Gott, erlöse uns. Amen

Mittwoch, 16. April 2014

Der geistliche Morgenkaffee...

Vielleicht ist das ja schon einmal ein Schritt gegen die eigene geistliche Vernachlässigung: Ein früher Kaffee, ein Blick aus dem Fenster und dazu die Matthäuspassion von Heinrich Schütz...

Allen einen schönen Karmittwoch!

Freitag, 11. April 2014

Ostern 2014: Echt und wahr

Zur Einstimmung auf die kommende Zeit hier schon einmal der Ostergruß an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Die Basilika Santa Croce in Gerusalemme gehört zu den sieben Hauptkirchen der Stadt Rom. Die Legende berichtet, dass Kaiser Konstantin (306-377) hier am Wohnsitz seiner Mutter Helena eine Kirche zur Bergung jener Kreuzesreliquien errichtet habe, die Helena aus dem Heiligen Land nach Rom gebracht hatte. Diese dort heute noch gezeigten und verehrten Reliquien sind ein Stück vom Kreuz Christi, die Inschrifttafel des Kreuzes, Dornen der Krone Christi, sowie ein Kreuznagel. Und eben eine solche Nachbildung dieses Kreuznagels, mit römischem „Echtheitszertifikat“ wie wir heute sagen würden, sehen wir auf unserem Foto. Vor einigen Jahren habe ich sie aus einem aufgelösten Kloster geschenkt bekommen.
 
Das Kreuz spielt in der Liturgie der Kar- und Ostertage eine wichtige Rolle: Am Karfreitag singt die Schola zur Kreuzverehrung: „Crucem tuam adoramus, Domine... – Dein Kreuz, o Herr, wollen tiefgeneigt wir verehren, und Deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir. Seht, durch das Holz des Kreuzes ist Freude gekommen in alle Welt!“

 
Zwei Gedanken möchte ich uns in diesen Tagen mit auf den Weg geben. Erstens: Der Nagel ist echt. Und zwar echt in dem Sinn, dass Jesus Christus wirklich für uns gelitten hat, gekreuzigt wurde, starb, und ins Grab gelegt wurde. Das ist weder fromme Legende noch archaisch-symbolischer Mythos. Nein, der Schmerz ist echt. Das Leiden, der Tod, die Trauer, die Klage des Karfreitags und die Grabesruhe des Karsamstags sind wahr.
 
Und zweitens: Echt und wahr sind auch die Auferstehung Jesu Christi und das leere Grab des Ostermorgens. Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde im heutigen Thessaloniki: „Wir predigen nicht, um euch irrezuführen, in schmutziger Weise auszunutzen oder zu betrügen.“ – Wir können mit Sicherheit daran glauben, dass Gott wirklich und konkret in dieser Welt handelt. Und dass er es auch an uns tut: Dass auch unser Schmerz, unser Tod, unsere Trauer und unsere Klage bei ihm aufgehoben sind und wir Anteil an der Auferstehung, an der Überwindung von Hölle und Tod, erlangen.

So löst sich auch der scheinbare Widerspruch des Kreuzeshymnus auf: „Durch das Holz des Kreuzes ist Freude gekommen in alle Welt“ – So schwer das Kreuz auch für jeden zu tragen ist, es gibt eine feste Hoffnung und eine echte und wahre Perspektive: Auferstehung.
 Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Freunden ein gesegnetes Osterfest!

 
 

Sonntag, 6. April 2014

Kirchendeko-Sonderpreis

Ich habe ja schon viele Orgelemporen erlebt und so einiges gesehen: Berge alter Schuhe, Gurkengläser, Bierflaschen, säckeweise Bonbonpapier und vieles mehr. Aber den aktuellen Sonderpreis bekommt St. Marien in H. für diesen Anblick heute nachmittag:


Dort haben wir zur Einführung des neuen Dechanten gesungen. Allerdings nicht vom Sofa aus. Trotzdem war es an einem ganz bestimmten Teil der Vesper recht nützlich... ;-)

Samstag, 5. April 2014

5. Fastensonntag: verhüllt - enthüllt

Der aktuelle Zeitungsbeitrag:

Mit dem 5. Sonntag der Fastenzeit, liebe Leserinnen und Leser, nähert sich die Liturgie der Kirche immer mehr dem dramatischen Geschehen von Tod und Auferstehung Jesu. Dieser Sonntag wird auch Passionssonntag genannt, weil sich liturgischen Texte nun noch deutlicher dem Leiden Christi zuwenden. Nach alter Tradition werden ab dem Passionssonntag die Kreuze und Bilder in den Kirchen mit meist violetten Tüchern verhüllt. Die Kreuze werden bei der Kreuzverehrung am Karfreitag wieder enthüllt, die Bilder beim Gloria der Osternacht. – „Am Hungertuch nagen“, dieser umgangssprachliche Begriff bedeutet ursprünglich „am Hungertuch nähen“, also die meist von Frauen ausgeführte Handarbeit an reichhaltig verzierten Fastentüchern zur Verhüllung der Kreuze und Bilder. Ein sehenswertes mittelalterliches Fastentuch aus Hellefeld im Sauerland z.B. hat sich im Diözesanmuseum in Paderborn erhalten.
 

Die Kreuze und Bilder werden verhüllt, so wie auf unserem Bild aus der Wallfahrtskapelle auf dem Annaberg bei Haltern, um „das Bild des Gekreuzigten um so tiefer in unsere Herzen zu prägen“, so schreibt es eine liturgische Erklärung. Ich habe diesen Widerspruch früher nie richtig verstanden, wie soll denn etwas deutlicher und einprägsamer werden, wenn man es absichtlich nicht mehr sehen kann?
Die tiefe Weisheit die darin liegt, habe ich erst begriffen, als Christo den Reichstag verhüllte. Erinnern Sie sich, liebe Leserinnen und Leser? Der Reichstag war ja nun wirklich nicht unbedingt das erste Touristenziel in Berlin, mehr schlecht als recht hatte man die ohnehin ungeliebte historistische Bausubstanz nach den Kriegsschäden wiederhergerichtet, die Bundesversammlung traf sich alle paar Jahre zur Wahl des Bundespräsidenten, und auf dem Vorplatz fanden hin und wieder Open-Air-Konzerte statt. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung gab es eine gewisse Verlegenheit im Umgang mit dem preußisch-wilhelminischen Protzbau, richtig volksnah war er nie. Und dann kamen Christo und Jeanne-Claude und packten den ganzen Kasten 1995 in Folie. Ab da begannen die Menschen dieses Bauwerk wieder neu für sich zu entdecken: „Dem deutschen Volke“ gewidmet, wurde der Reichstag nun zum Anziehungspunkt für Interessierte aus aller Welt und ist es bis heute geblieben.
Das was Christo und seine Frau gemacht haben, ist, bei allem Respekt, nicht neu. Es greift auf weltliche Weise das auf, was die Liturgie der Kirche seit Jahrhunderten geistlich praktiziert: Etwas wird verhüllt, damit man es mit neuen Augen sehen kann: Jesus Christus, der für uns gelitten hat und gestorben ist, und der uns in seiner Auferstehung das Leben neu erschlossen hat. – Ich möchte Ihnen wünschen, dass Sie in diesen Tagen etwas davon mit neuen Augen sehen und erfahren können!