Mittwoch, 31. Dezember 2014

Zum Jahreswechsel!

"Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!"
(Henry David Thoreau)
Euch allen einen schönen Jahreswechsel und ein frohes, gutes und gesegnetes neues Jahr!

PS: Ich sag' jetzt auch nicht, was Mucki vorgestern Abend gefangen, ins Haus mitgebracht und dort erledigt hat. Nur: Wenn man mal einen Abend nicht da ist, werden die Geschenke immer größer...

Dienstag, 30. Dezember 2014

Komm zur Ruhr: Auf den Spuren von Papst und Kaiser...

Heute ging es zur nicht weit entfernten Hohensyburg. Karl der Große eroberte hier einst die sächsische Wehranlage und Papst Leo III. weihte die Peterskirche. Und auch das zweite Kaiserreich meinte sich verewigen zu müssen. Hier ein paar Bilder und Erklärungen, zuerst die Reste der Burg:
 


Innerhalb der Burgruine befindet sich ein Ehrenmal:



Mit der Errichtung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals 1902 entwickelte sich die Hohensyburg zum heute noch beliebten Ausflugsziel:



 
Hier fließt die Lenne in die Ruhr. Beide werden zum Hengsteysee und anschließendem Harkortsee gestaut. Das Lennetal bei Hagen ist erkennbar weitgehend Industriegebiet und bei gutem Wetter kann man bis weit ins Sauerland schauen:
 



Und hier die älteste Kirche Dortmunds, die leider verschlossene Peterskirche mit ihrem beeindruckenden Friedhof, die Grabsteine datieren bis zurück ins 9. Jhdt.:
 






Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser,

Jahresrückblicke sind nun so gar nicht mein Ding, deshalb möchte ich zum bevorstehenden Weihnachtsfest allen einfach nur Gottes Segen wünschen!
Es gibt wohl kaum ein emotional aufgeladeneres Fest im Jahr als Weihnachten. Ich wünsche jedem, eine für sich angemessene Art zu finden, damit Weihnachten ein gelungenes Fest wird: Lieber allein unterm Baum und halbwegs glücklich, als in erzwungener Harmonie in der Familienfalle. Und wenn man nicht in die Christmette geht, weil man aufgrund ihrer lieblosen und nachlässigen Gestaltung nicht trauriger gehen möchte als man gekommen ist, dann ist das nun mal so. - Also: Frohes Fest!


Die Krippe auf dem Bild die ich vor vielen Jahren geschenkt bekommen habe, gehört zu den sog. Orientkrippen, die ab dem 19. Jhdt. in Mode kamen. Einer ihrer wichtigsten Künstler war Sebastian Osterrieder aus dem niederbayerischen Abensberg (1864-1932), im Volksmund "Krippenwastl" genannt. Er entwickelte ein Gussverfahren, mit dem er aus Gips, Kreide und Hasenleim in rascher Zeit viele später von ihm handbemalte Krippenfiguren herstellen konnte. Trotz dieser Massenfertigung gelten Osterrieders Figuren als ansprechend und durchaus kunstvoll.
(Quelle: Servus 12/2013)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Komm zur Ruhr! - auch im Advent!

Die "adventliche Blogstille" unterbrechen wir heute einmal mit ein paar Bildern von der Wanderung an der Ruhr heute morgen:

 
 
 
 
 
 
 

Allen Leserinnen und Lesern einen gesegneten 4. Advent!

Samstag, 6. Dezember 2014

Endlich mal wieder...

Endlich mal wieder habe ich etwas Zeit für den Blog. Die wenigen Posts der letzten Zeit haben teilweise mit Computerproblemen zu tun, aber auch damit, dass es in unserer Kirche so langweilig geworden ist: Die kirchenbashenden "Franziskusperlen" oder dieses ständige Hin- und herinterpretieren was der Papst denn nun gemeint, gesagt oder sonstwie getan hat, diese infantil-jubelpersernden "Franziskusfans" und dass er doch so unendlich viel toller ist als sein böser Vorgänger, öden mich nur noch an und geben mir ein Gefühl der Fremdheit.
Gerade in diesen Wochen gibt es richtig viel Arbeit, "Weihnachtsverdichtung" habe das einmal genannt. Auch scheint es wohl so zu sein, dass derjenige der allein ist, diese Einsamkeit jetzt besonders wahrnimmt, das derjenige, der einen lieben Menschen verloren hat, diesen Verlust jetzt besonders schmerzlich spürt. - "Was verbinden Sie mit Weihnachten?" habe ich vorgestern in die Runde gefragt. "Traurigkeit" sagte eine junge Frau, die in ihrer Familie nur Demütigungen, Zurücksetzung, Gewalt und Missbrauch erlebt hat.
Und da zerbrechen wir uns den Kopf über den Kommunionempfang für wiederverheiratet Geschiedene. Bei genauem Hinsehen in den biblischen Befund ist das so oft gebrauchte harmonisch-moralinsüße Bild der "christlichen Familie" als Keimzelle für was auch immer ziemlich dürftig. Zumindest wenn man sich die "heilige Familie" anschaut, oder den Umgang Jesu mit seiner leiblichen Familie.
Ich glaube, dass uns auch innerkirchlich viel geholfen wäre, wenn "Familie" endlich einmal in ihrer ganzen Ambivalenz wahrgenommen würde und wenn wir einen Umgang damit fänden, dass auch Lebensentwürfe scheitern können und auch in bestem Willen gegebene lebenslange Versprechen nicht um den Preis der Selbstaufgabe gehalten werden müssen. Das ist keine Häresie, kein Verrat an der Dogmatik oder am Ehesakrament. Es geht einfach nur um die Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Hier noch ein Foto der adventlichen Gestaltung in der Kapelle des St. Anna Hospitals:


Allen Leserinnen und Lesern einen gesegneten II. Advent!